GbR Augmentation

Spezialisten für Oralchirurgie in Herne

Reicht der eigene Knochen für die Insertion eines Implantates nicht mehr aus, so kann durch einen vorherigen Aufbau mittels Knochenblock ein ausreichendes Implantatlager geschaffen werden. Hierzu wird ein kleiner Knochenblock am Kinn oder hinten am Unterkiefer entnommen und an der benötigten Stelle mit Mikroschrauben wieder befestigt. Nach Abdeckung des Knochenblocks heilt dieser über einen Zeitraum von einigen Monaten ein und verbindet sich fest mit dem eigenen Knochen. Nach Abschluss der Einheilphase und Entfernung der Mikroschrauben kann an der gewünschten Stelle ein Implantat inseriert werden . Das gleiche OP-Prinzip gilt auch für Blöcke aus Knochenersatzmaterial. Hier entfällt die Entnahme eines Blocks an anderer Stelle. Die heutige Technik geht so weit, dass sogar mithilfe eines vorhandenen CT/DVT-Scans in einer 3D-Planungssoftware ein individueller Knochenblock geplant und dann gefräst werden kann, der sich genau am Knochendefekt orientiert und passgenau auf den Knochen passt. Größe und Ausdehnung orientieren sich hier am später zu inserierenden Implantat. Dieser Block muss dann, wie weiter oben bereits beschrieben, nur noch eingesetzt werden.

Ihr Spezialist für Oralchirurgie

Implantatzentrum Herne

Dr. Stefan Helka

Was bedeutet GBR?

GBR steht für „Guided Bone Regeneration“. Zu Deutsch bedeutet das „Gesteuerte Knochenregeneration“.

Die GBR-Technik kommt als eine der häufigsten Methoden zum Einsatz, wenn der vorhandene Kieferknochen nicht mehr ausreicht, um einem Implantat sicheren Halt zu bieten.
Zum Knochenabbau kommt es durch anhaltende Parodontitis oder nach dem Verlust eines Zahnes. Wird der Kieferknochen an zahnlosen Stellen nicht mehr benutzt, bildet er sich zurück.

Die Ausmaße des Knochenabbaus sind bei jedem Patienten anders. Manchmal ist er schon so weit fortgeschritten, dass aufwändige Maßnahmen zum Aufbau von neuem Knochen notwendig sind, bevor erfolgreich implantiert werden kann.

In anderen Fällen reicht die noch vorhandene Knochensubstanz aus, um eine sogenannte primärstabile Insertion eines Implantats vorzunehmen. Das bedeutet, dass die Verankerung des Implantats ausreichend gewährleistet ist, um die Knochenrekonstruktion und die Insertion des Zahnimplantates in nur einem Eingriff zu kombinieren.

Um das Knochenwachstum anzuregen, macht sich die GBR-Technik einen ganz besonderen Umstand zunutze: Der Knochen wird durch eine Membran vom übrigen Gewebe getrennt. Die Membran wird so eingebracht, dass zwischen Knochen, Membran und dem umgebenden Weichgewebe ein Hohlraum entsteht.

Diesen Hohlraum wird der Körper ganz alleine auffüllen. Unsere physische Programmierung ist so, dass der Organismus Hohlräume nur in den Atemwegen und einigen Organen akzeptiert. Alle anderen Hohlräume im Gewebe werden so schnell wie möglich aufgefüllt.

Normalerweise würde der Hohlraum am Kieferknochen von schnell wachsendem Weichgewebe oder Narbengewebe durchzogen werden. Um das zu verhindert, dient die Membran. Schlussendlich wird der Körper den Hohlraum mit langsam wachsender Knochensubstanz füllen und der Kieferknochendefekt gleich sich von ganz alleine aus.

Bei großen Defekten kann das sehr lange dauern, daher arbeiten wir in diesen Fällen zusätzlich mit dem Einbringen von Knochenersatzmaterialien.

Wie genau läuft ein GBR Knochenaufbau ab?

Während eines kurzen Eingriffs wird die schützende Membran unter die Schleimhaut und über den Kieferknochen gelegt. Dadurch entsteht der Hohlraum, den es zu füllen gilt.

Bei der gleichzeitigen Insertion eines Implantates wird dieses eingebracht und die Membran darüber modelliert. Gegebenenfalls wird der Defekt am Kieferknochen noch mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt und dann wird das Zahnbett wieder geschlossen und das Zahnfleisch vernäht.

Sind große Knochendefekte vorhanden, steht eine GBR Augmentation einige Monate vor der Möglichkeit einer erfolgreichen Implantation.

Wissenswertes über Knochenersatzmaterialien

Größere Knochendefekte werden zusätzlich mit speziellen Füllmaterialien versehen, um die Knochenregeneration und das Einheilen zu beschleunigen.

Je nach Umfang des Defektes und der persönlichen Situation kommen diese Knochenersatzmaterialien infrage:

  • Eigenknochen
  • gereinigte Knochen tierischen Ursprungs
  • synthetisches Knochenersatzmaterial
  • menschlicher Spenderknochen.

In der Praxis werden die besten Ergebnisse mit Eigenknochen erzielt. Manchmal reichen dazu die Bohrspäne eines Implantates aus, gegebenenfalls auch vermischt mit etwas synthetischen Knochenersatzmaterialien.

Bei größeren Aufbauten hat es sich bewährt, Eigenknochen am Kinn oder hinteren Unterkiefer zu entnehmen.
Die heutige Technik geht sogar schon so weit, dass mithilfe eines vorhandenen CT/DVT-Scans und einer 3D-Planungssoftware ein individuell maßgeschneiderter Knochenblock geplant und passgenau entnommen werden kann.

Der Knochenblock wird an der benötigten Stelle mit Mikroschrauben befestigt. Nach der Abdeckung des Knochenblocks mit der Membran heilt dieser über einen Zeitraum von einigen Monaten ein. In dieser Zeit verbindet er sich fest mit dem vorhandenen Knochen und bietet die perfekte Basis für Insertion eines Implantats.

Selbst Knochenspäne und andere Knochenersatzmaterialien verwachsen sich nach einigen Zeit mit dem natürlich vorhandenen Knochen oder werden vom Körper in „echte“ Knochensubstanz umgewandelt.

Wissenswertes zu den verwendeten Membranen

Die bei dieser Technik genutzen Membranen unterscheiden sich vor allem darin, ob sie sich selbst abbauen (resorbierbar) oder nicht (nicht resorbierbar). Eine Sonderform sind flüssige Membranen oder auch Schmelzmatrixproteine, die neben der Membranfunktion das Knochenwachstum auf natürliche Weise anregen.

Nicht resorbierbare (auch titanverstärkte) Membranen werden verwendet, wenn die Zeit, die der Knochen zum Nachwachsen benötigt, sehr lang ausfallen wird.
Diese Art der Membran ist vergleichsweise fest und wird mit feinen Pins befestigt, um einen sicheren Halt zu gewährleisten.

Eine nicht resorbierbare Membran muss in einem zweiten Eingriff wieder entfernt werden.

Resorbierbare Barrieremembranen kommen zum Einsatz, wenn die GBR-Technik und die Implantation in einem Arbeitsgang erfolgen und der Umfang des Aufbaus überschaubar bleibt.
Nach einiger Zeit lösen sie sich von selbst auf und es ist kein zweiter Eingriff notwendig.

Flüssige Membranen werden direkt auf das Knochentransplantat oder das Knochenersatzmaterial aufgetragen. Sie schirmen den Knochen ab und lösen sich irgendwann im Organismus auf.

Für wen ist diese Behandlung empfehlenswert?

Ein GBR Knochenrekonstruktion empfiehlt sich für alle Patienten, bei denen ein fortgeschrittener Knochenabbau vorliegt und dieser Umstand der erfolgreichen Insertion eines Zahnimplantats im Wege steht.

Bezahlt die Krankenkasse die Kosten einer GBR-Behandlung?

Nein, die Kosten für Knochenrekonstruktionen und vorbereitende Behandlungen für eine Zahnimplantat werden von den gesetzlichen Krankenkassen grundsätzlich nicht getragen und sind somit reine Privatleistungen.

Private Krankenversicherungen kommen teilweise oder vollständig für die Kosten auf. Das hängt im Einzelfall vom persönlichen Versicherungsumfang ab.

Zahnmedizinische Zusatzversicherungen können ebenfalls für einen Teil der Kosten aufkommen. Diese Versicherungen müssen allerdings rechtzeitig vor einem Eingriff abgeschlossen werden.

Welche Vor- und Nachteile bringt die Behandlung mit sich?

Durch eine GBR Augmentation wird im Fall von Knochendefekten die Insertion eines Zahnimplantates möglich. Nachteile gibt es bei dieser Behandlungsmethode im Grunde nicht.

Gibt es Risiken gibt es bei der GBR-Technik?

Die Behandlung ist weitestgehend risikofrei. Es bleiben kleinere Risiken bei der Wundheilung und eventuell Einheilungsverzögerungen sowie verlängerte Wartezeiten bis der Knochen ausreichend aufgebaut ist.
Der Eingriff findet unter örtlicher Betäubung statt und auch diese ist in der Regel frei von Risiken.

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3D-Röntgen beim Zahnarzt – Geldmacherei oder wirklich notwendig?

Implantatzentrum Herne
Inhalt des Videos:

Wann brauchst du eigentlich wirklich ein 3D Röntgenbild? Diese spannende Frage beantworten wir dir heute in Implatalk. Ganz viel Spaß! Oft herrscht bei Patienten Verunsicherung, wenn es um das Thema 3D Röntgen geht. Da geht es um Strahlenbelastung, da geht es um Kosten. Und wir möchten dir heute eine Aufklärung darüber geben, wann so ein 3D Bild wirklich sinnvoll ist, wann es notwendig ist und wann vielleicht ein normales Röntgenbild auch ausreicht. Ja, zunächst einmal müssen wir so ein bisschen in die Basics rein.

Was ist überhaupt so ein 3D Röntgenbild? Wie kommt das zustande? Und da gehen wir erst mal in die Grundlagen rein. Es gibt im Prinzip zwei Arten von 3D Bildern, die wir in der Zahnmedizin machen. Das ist einmal das BVT, also die digitale Volumentomografie und das klassische СT. Das kennen die meisten eigentlich, weil das СT wird auch an anderen Stellen häufig benutzt. Bei uns in der Zahnmedizin ist allerdings das DVP das, was entscheidend ist, weil das BVT strahlt bzw.

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gibt die Knochenstruktur viel besser wieder als das ст. Im Verhältnis zur Strahlenbelastung. Beim CT haben wir hingegen eine bessere weich GWB Darstellung. Die brauchen wir aber in der Implantologie und in der Zahnmedizin in der Regel nicht. So, jetzt schauen wir uns mal so an, wie so ein BVT funktioniert. Also ZITiS wurden früher noch gemacht, jetzt mittlerweile wie gesagt nur noch DVD’s. Und während so ein konventionelles Röntgenbild im Prinzip so gemacht wird, dass eine Strahl Quelle die Röntgenstrahlen auf ein ja auf ein Röntgen Film mittlerweile ist es meistens digital ist es kein analoger Röntgen Film mehr, sondern da ist es wirklich ein ein digitales röntgen Film in dem jetzt sozusagen diese Röntgenstrahlung da drauf trifft.

Auf dem Film wird der Film geschwärzt und man bekommt eine Darstellung des durchdrungenen Materials. Bei dichtem Material kommt kein Röntgen durch, dementsprechend wird es nicht geschwärzt und bleibt weiß. Das heißt Röntgen, dichte Strukturen sind weiß und nicht röntgen. Dichte Strukturen werden schwarz dargestellt. Jetzt können wir mit dieser Technik allerdings weil wir von einer Stelle nur durch Röntgen natürlich keine 3D Strukturen darstellen. Und dementsprechend ist uns bei 2D Röntgen natürlich in seiner Darstellung begrenzt. Beim BVT ist es anders, da dreht sich das Gerät einmal komplett um den Kopf des Patienten und misst aufgrund immer weiter gehender Messungen im Prinzip immer an verschiedenen Stellen die Durchdringung der Röntgenstrahlen durch das Gewebe.

Ja und dann gibt es im Prinzip einen rechen Schritt. Das heißt, dieses Volumen, so nimmt man das, wird dann ausgerechnet. Und man bekommt dann ein 3D Bild von dem durchstreiften Gebiet und diese einzelnen Teile des Bildes, also wie ein Pixel auf einem Bildschirm. Nennt man Wechsel. Wechsel bedeutet eigentlich nichts anderes als ein Würfel mit einer definierten Kantenlänge. Je feiner das DVP auflöst, um so umso kleiner werden sozusagen die Wechsel. Man kann sich das so vorstellen Die Jüngeren von von euch kennen das vielleicht.

Da gibt es so ein Spiel, das heißt Minecraft, da kann man könnt ihr gerne mal googlen, wenn ihr das nicht kennt. Da besteht alles, diese ganze Welt aus diesen kleinen Würfeln. So, jetzt ist es so, jetzt können wir mit diesen dreidimensionalen Bild, also mit dem dreidimensionalen Bild, Strukturen abbilden, und zwar in ihrer räumlichen Relation zueinander. Das ist natürlich sehr, sehr nützlich, weil wir in der Implantologie häufig ja eine OP machen, die in der Nähe von wichtigen Strukturen liegt.

Und wir können vor allem auch sehen Wie viel Knochen ist wirklich da, weil wir beim Implantat natürlich immer wissen wollen Wie breit ist der Knochen. Habe ich da genug oder muss ich vorab vielleicht einen Knochen aus Bauplan? Und dann gibt noch andere Strukturen, wie zum Beispiel die Kieffer Höhle, den Unterkiefer nerv, der das Gefühl macht für die Zunge und das Kinn? So, jetzt muss man einmal schauen, wann man diesen Mehrwert an Diagnostik wirklich braucht. Aber bevor es dazu kommt, möchte ich ganz gerne ein bisschen Werbung für unseren Kanal machen und würde mich einfach freuen, wenn wir uns ein Abo gibst.

Oder wenn du dieses Video teilst, weil unsere Mission ist es, Deutschland fit for Implantologie zu machen. Und das funktioniert nur, wenn natürlich einige Leute dieses Video auch sehen können. Und wir würden uns freuen, wenn du einer dieser Menschen wirst, die Teil dieser Bewegung werden und dementsprechend gib uns doch, wenn es geht ein Abo. Ja also wann ist so ein Sind so ein 3D-Welt wirklich sinnvoll? Zum einen vor allem, wenn wir im Röntgen nicht klar sehen können, wo liegen wichtige Strukturen in der Tiefe.

Wenn ich jetzt zum Beispiel mir vorstelle, es gibt eine, eine Wurzel und eine zweite Wurzel von einem Zahn mit zwei Wurzeln und ich sehe auf dem Bild den Nerv und der Nerv kann auf einem 2D Bild entweder hier liegen, er kann hier liegen zwischen den Wurzeln oder hier. Das werde ich auf einem 2D Bild nicht sehen können. Das 3D Bild gibt mir allerdings die Auskunft darüber, ob der Nerv sich hier oder hier befindet und dementsprechend kann ich meine OB Technik anpassen, sodass ich diese wichtige Struktur also den Nerv schone.

Beim Implantat ist es dann wiederum so, dann geht es um die Länge. Das heißt, ich kann in diesem 3D Bild natürlich genau sehen. Liegt der Nerv unterhalb der Bohrung, kann ich vielleicht ein Stück tiefer bohren, oder? Und vor allem bei Weisheitszähnen, da haben wir das auch. Da liegt der Weisheitszähnen zum Teil ja auch in der Nähe des Nerven und mit einem 3D-Welt kann ich hier wirklich sinnvoll Strukturen schonen bzw. vorher meine Technik so anpassen, dass ich da besonders vorsichtig beispielsweise operiere.

Ja, und bei der Kieffer Höhle zum Beispiel im Oberkiefer kann ich eben sehen, ob ein Zahn in der Nähe von der Kiefer Höhle liegt oder ob ich noch genug Knochen habe unterhalb der Kiefer Höhle um Implantat ohne Knochen Aufbau setzen zu können. Ja das ist so der Grund warum man so ein 3D Bild machen kann oder sollte. Wann solltest du vorsichtig werden? Wann solltest du es hinterfragen? Wenn jemand sagt ich möchte gerne ein 3D Bild machen, bevor ich ja operiere.

Vor allem wenn vorher überhaupt nicht richtig untersucht wurde. Und wenn nicht mal ein normales Röntgenbild gemacht wurde, weil ohne normales Röntgenbild kann ich ja erst mal gar nicht sagen, ob er das vielleicht nicht sogar ausreicht für das, was ich auch immer da operativ vorhabe. Ja und dann gibt es natürlich noch die Kosten für ein DVD. Was ist da so wichtig? Was solltest du beachten? Ja, so ein normales DVD. Das kostet so in etwa 120 bis 250 Euro, wenn es mehr wird.

Ja, dann solltest du schon schauen, ob du vielleicht auch woanders das DVD günstiger bekommst. Alles was über 250 Euro ist natürlich völlig abhängig davon, wo du dich befindest. Ich denke mal in München wird es teurer sein als irgendwo auf dem Land. So als Anhaltspunkt. Bei uns kostet so ein DVD 145 Euro. Zweites Thema ist die Strahlenbelastung, die viele Leute natürlich auch umtreibt. Wo viele sich fragen Oh, ist das nicht ganz viel Strahlenbelastung? Ist das nicht gefährlich?

Um dir das Ganze mal zum Einordnen zu geben. So eine DVD hat etwa eine Strahlenbelastung, so dass Vier bis Sechsfache eines sogenannten OPC das Opioid dieses STANDARD bildet, was man beim Zahnarzt kriegt, wo man alle Zähne sieht. Das klingt jetzt erst mal viel im Verhältnis zum CT. Es ist allerdings sehr wenig. Also ein CT vom Kopf hat viermal mehr Strahlenbelastung als es ein DVP vom Kopf hat, weil der beim gleichen Volumen wohlgemerkt. Wenn man ein CT vom Thorax oder vom Bauchraum macht, ist es noch viel viel mehr.

Da liegen wir im mehreren 10er Bereich, was da mehr an Strahlenbelastung auf den Körper kommt. Also relativ wenig. Das sagt ja jetzt natürlich nur in Relation was. Wie viel Strahlenbelastung hat ein durchschnittlicher Deutscher so in einem Jahr? Das sind in etwa 2100 Mikro. Sievert Ein Sievert ist so eine Einheit, die bei Strahlenbelastung halt genommen wird. Jetzt um das einzuordnen, also in einem Jahr 2100 Mikrozephalie Gesamtbelastung. Ein DVP hat so in etwa 50 bis 150 Mikrozephalie, also im Bereich ein Sechstel bis ein Zwanzigstel einer normalen Strahlenbelastung, die wir als Grund Strahlung bekommen.

Wenn wir fliegen, zum Beispiel nach New York, haben wir alleine schon die Strahlenbelastung, wenn Hin und Rückflug, Zusammennehmen eines DVD’s und wie du weißt Piloten fliegen 200, 300, 400 mal im Jahr. Und dennoch haben die zumindest mir nicht bekannt eine sehr hohe Strahlenbelastung bzw. ein sehr hohes Risiko, Darmkrebs zu entwickeln oder irgendwelche anderen durch Strahlung bedingte Erkrankungen. Also sollte sich nicht beunruhigen. So ein DWT, wenn es sinnvoll ist, ist wirklich eine sehr, sehr geringe Strahlenbelastung im Verhältnis zu dem, was wirklich dann irgendwo Erkrankungen auslösen kann.

Ja. Darüber hinaus gibt es immer Alternativen. Das heißt, wenn du sagst, ich möchte definitiv kein 3D Bild haben, muss man sich zusammensetzen und dann aber ein Risiko Aufklärung machen. Ob der Eingriff dadurch eventuell gefährlicher wird für die dementsprechende Struktur, die man auf dem 3D Bild darstellen möchte? Ja, das war es eigentlich soweit dazu. Das war unsere Folge zum Thema DVD und 3D Röntgen. Wenn du Fragen dazu hast, dann ab in die Kommentare damit.

Ich freue mich da immer, wenn wir weitergehen, noch miteinander in Kontakt bleiben und ich da noch ein bisschen Mehrwert generieren kann für alle. Ja und ansonsten freue ich mich wie immer, dich in der nächsten Folge Implatalk wiederzusehen. Ich sage bis dahin wie immer eine gute Zeit. Tschüss, euer Dr. Stefan Helka.


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