Zahnimplantate Herne

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Wie heilt ein Implantat ein?

Nach der Implantation durch Ihren Behandler verfügt das neue Zahnimplantat über eine „Primärstabilität“. Diese sorgt dafür, dass das Implantat im Knochen hält und in Ruhe einwachsen kann. Es lässt sich nun nicht mehr ohne großen Kraftaufwand entfernen. Unter der Belastung der Kaukräfte reicht diese Stabilität jedoch nicht aus. Ohne ein weiteres Einwachsen würde sich das Zahnimplantat im Kiefer lockern und im schlimmsten Fall verloren gehen. Sofern das Implantat in der Einheilphase keinen Kräften ausgesetzt ist, beginnt der Körper das Implantat mit der Knochenstruktur zu verbinden und es wächst ein. Knochensubstanz wird um das Zahnimplantat aufgebaut und verstärkt den Halt. Dieses „Remodelling“ lässt die Stabilität in den ersten vier Wochen nach dem Eingriff oft sinken. Die Steigerung der Stabilität beginnt erst nach diesem Punkt und findet relativ schnell statt.

Die Sandstrahlbehandlungen der Zahnimplantate, die eine Vergrößerung der Oberfläche zur Folge haben, bieten dem Knochen mehr Raum sich mit dem Implantat zu verbinden und so stabiler einzuheilen bzw. einer Lockerung vorzubeugen. Die rein mechanische Stabilität, die der Behandler bei der Implantation gewährleistet, entwickelt sich so mit der Zeit zu einer organischen Stabilität, die körpereigen ist. Der gesamte Vorgang nennt sich in der Fachsprache „Osseointegration“.

Die Entwicklung einer finalen Stabilität streckt sich über etwa drei Monate im Unterkiefer, während der Oberkiefer etwa vier Monate benötigt. Sollte bei Ihrer Behandlung ein Knochenaufbau vorgesehen sein, verlängert sich diese Zeit um circa ein bis zwei Monate. Der Körper braucht diese zusätzliche Zeit um das Material zu biologischem, natürlichem Knochen umzubauen.


Was können Sie tun, um den Einheilprozess zu fördern?

Wichtig für einen komplikationslosen Einheilprozess ist, dass das Zahnimplantat keinen großen Belastungen ausgesetzt wird. Viele Implantate heilen unter dem Zahnfleisch ein, um Belastungen zu vermeiden. Weiterhin sollten Sie in der Zeit nach der Insertion harte Nahrung und Lebensmittel, die eine hohe Kaukraft erfordern, aus Ihrem Speiseplan streichen. Nach Erreichen der finalen Implantatstabilität können Sie alle Speisen wieder vollumfänglich genießen.

Prothesenträger sollten dem Zahnimplantat gegenüberliegende Stellen hohl schleifen lassen, um Druckbelastungen weiter zu reduzieren.

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