Feste Zähne an einem Tag

Spezialisten für Zahnimplantate in Herne

Das Problem mit den dritten Zähnen beginnt spätestens beim gleichzeitigen Ersetzen mehrerer Zähne. Die Gründe dafür sind durchaus vielfältig. Sie reichen vom altersbedingten Zahnverlust bis zum Verkehrsunfall mit Kieferschaden.

In einer solchen Situation bietet sich die moderne all-on-4-Behandlungsmethode an. Diese Therapieoption ermöglicht selbst bei kompletter Zahnlosigkeit das Tragen eines festsitzenden Zahnersatzes auf lediglich vier Implantaten. In den jeweiligen Kiefer wird jeweils ein Implantat eingesetzt und darauf anschließend der Zahnersatz befestigt. Der ist eine festsitzende Brücke, die mit den Implantaten verschraubt wird.

Die implantierten und insofern festsitzenden Zähne werden in einer Prophylaxesitzung abgenommen, um die vier Implantatpfeiler gründlich hygienisch zu reinigen. Damit wird Entzündungen an Kieferknochen und an Zahnfleisch vorgebeugt.

Implantatzentrum Herne

Ihr Spezialist für Zahnimplantate

Implantatzentrum Herne

Dr. Stefan Helka

Wem kann dieser Zahnersatz empfohlen werden?

Die All-on-4-Behandlung bietet die Möglichkeit, den gesamten Kiefer mit einem festsitzenden Zahnersatz zu versorgen. Demzufolge ist eine Indikation zwingend gegeben, wenn der Patient zahnlos ist oder wenn die nicht mehr erhaltungswürdige beziehungsweise erhaltungsfähige Restbezahnung eine festsitzende Versorgung notwendig macht.

Zu den ganz allgemeinen Voraussetzungen gehören ein guter bis sehr guter Gesundheitszustand, gesunde und ausreichend feste Mundschleimhaut sowie ein hohes Maß an Ernsthaftigkeit und Motivation zur dauerhaften Hygieneversorgung dieser Zahnlösung mit Implantaten und Gebiss.

Die All-on-4-Behandlung ist geradezu prädestiniert für denjenigen Patienten, der im hinteren Bereich schon so viel Knochenmasse verloren habt, dass dort kein Implantat eingesetzt werden kann. Dafür braucht er im vorderen Bereich eine ausreichende Knochenmenge.

Welche Kosten entstehen bei der Behandlung?

Kassenleistung

Die gesetzliche Krankenversicherung, kurz GKV beschränkt ihre Leistungen immer auf die medizinische Notwendigkeit. Das gilt für alle Behandlungen gleichermaßen. Medizinisch notwendig ist oftmals und erfahrungsgemäß gleichbedeutend mit Minimalversorgung.

Medizinisch notwendig in diesem Sinne ist die Zahnprothese, wie es genannt wird die herausnehmbaren dritten Zähne; nicht jedoch ein festes Gebiss, und schon gar nicht eine all-on-4-Therapie.

Insofern kann der Patient, abhängig von seiner GKV, mit einem Zuschuss in Höhe von bis zu 50 Prozent für die Regelversorgung rechnen. Das bezieht sich auf die Leistung für eine entfernbare beziehungsweise herausnehmbare Prothese.

Premiumversorgung

Mit Premiumversorgung lässt sich die optimale all-on-4-Behandlung als Privatpatient bezeichnen. Der Patient ist wahlweise bei einer privaten Krankenversicherung vollversichert, oder er hat als GKV-Versicherter eine private Zahnzusatzversicherung abgeschlossen. Hier entscheidet der individuelle Tarif, ob und in welcher Höhe der Patient letztendlich noch einen Eigenanteil zu bezahlen hat.

Die Gesamtkosten betragen einen hohen vierstelligen Betrag aufwärts bis zu etwa 15.00 Euro plus minus. Zu den Kostenarten gehören die Material- und Herstellungskosten für vier Marken-Implantate und für die endgültige Zahnbrücke, das gesamte OP-Paket sowie alle CT- und Röntgenaufnahmen.

Der menschliche Körper ist keine Maschine. Insofern ist eine seriöse Prognose über den Behandlungsverlauf nicht möglich.

Wie ist der Ablauf für die Behandlung feste Zähne an einem Tag?

Feste Zähne an einem Tag das klingt gut und ist auch tatsächlich so. Die Behandlung wird mit einer Vielfalt an 3D-, an CT- sowie an ganz allgemeinen Röntgenaufnahmen vorbereitet. Daran entscheidet sich, ob die all-on-4-Behandlung aussichtsreich und realistisch ist.

Die Behandlung mit dem Einsetzen der Implantate dauert zwischen ein bis etwa zwei Stunden je Kiefer. Das geschieht auf Patientenwunsch hin bei Vollnarkose. Direkt anschließend wird der Abdruck für das Zahnbrückenprovisorium genommen. Die folgenden acht bis zehn Tage der Heilungszeit vergehen mit den Anproben der Brücken.

Bei der all-on-4-Behandlung erübrigt sich der ansonsten unentbehrliche Knochenaufbau. Demzufolge dauert die vollständige Einheilung der Implantate erfahrungsgemäß lediglich drei bis vier Monate.

Zur Nachbehandlung gehört die dosierte Gabe von Antibiotika und Schmerzmitteln.

Vorteile und Nachteile

Der allesentscheidende Vorteil sind die ab sofort festsitzenden Zähne in den betreffenden Kiefern, und das auf nur vier Implantaten.

Unter den festsitzenden Implantat-Lösungen ist die all-on-4-Behandlung die mit Abstand am minimalinvasivsten Methode.

Sie ist auch bei einer geringen Knochensubstanz im hinteren Kieferbereich erfolgreich anwendbar.

Und ein Knochenaufbau ist nicht notwendig.

Unterm Strich ist die all-on-4-Therapie deutlich kostengünstiger als alternative Methoden, die naturgemäß nicht ohne mehrere Behandlungsabschnitte möglich und dadurch überaus zeitintensiv sind.

Eigenschaften wie Biokompatibilität, Langlebigkeit sowie Belastbarkeit sind überzeugend, sie punkten gegenüber den alternativen Lösungen mit mehreren Alleinstellungsmerkmalen.

Ein nicht wegzudiskutierender Nachteil ist die Notwendigkeit, dass bei Verlust eines Implantates die gesamte Konstruktion davon betroffen ist. Vereinfacht ausgedrückt muss dann alles erneuert werden.

Vier Implantate als Halterung sind naturgemäß weniger stabil als beispielsweise sechs oder noch mehr Implantate. Das macht diese Lösung keineswegs instabil, jedoch oftmals allerdings nur theoretisch weniger stabil.

Bei der „Standardlösung“ sind die all-on-4-Zähne aus Kostengründen normalerweise aus Kunststoff, bei anderen Brückenlösungen meistens aus hochwertiger Keramik.

Der Aufwand für das hygienische Reinigen ist dauerhaft hoch. Vor dem Hintergrund eines gesundheitsbedingten Verlustes von auch nur einem der Implantate muss die Pflegemotivation ab dem ersten Tag unvermindert hoch bleiben.

Der OP-Eingriff selbst, also die handwerkliche Ausführung des Zahnarztes als dem ausgewiesenen Fachmann der Zahnmedizin ist auch deswegen geradezu risikolos, weil er mit modernster Apparatemedizin sowie mit den neuesten Behandlungsmethoden arbeitet.

Das Risiko ist der Mensch selbst, sprich der Patient. Unbeeinflussbare Folgen des OP-Eingriffes können Schmerzen, Infektionen oder auch Schwellungen sein. Der Arzt kann noch so sauber und steril arbeiten; auf die individuelle Reaktion des menschlichen Körpers hat er keinen direkten Einfluss.

Alle mit der all-on-4-Behandlung verbundenen Risiken sind deswegen deutlich geringer als bei herkömmlichen Implantaten, weil die Behandlung deutlich kürzer und somit schneller beendet ist.

Ein großes, allerdings komplett vermeidbares Risiko ist das zu frühe Belasten der Implantate, solange die Knochensituation noch nicht optimal ist. Die Implantate brauchen ausreichend Zeit zum Einheilen. Die wird im Rahmen der Nachbehandlung geprüft und überwacht. Wird sie eingehalten, dann lässt sich das Verlustrisiko eines Implantates nahezu ausschließen.

Termin buchen?
Online Termin buchen
02325 70232
0162 3678377
Rückruf

Feste Zähne an einem Tag – Wann ist das möglich? (Wann geht All on 4 + Sofortversorgung?)

Implantatzentrum Herne
Inhalt des Videos:

Alex,. Wir haben ja schon mehrere Videos zum Thema All on 4 vor oder festsitzende an einem Tag. Und da zeigen wir ja ganz konkret Fälle. Und wir zeigen sogar live OPs, wie wir das Ganze durchführen und wo wir das quasi wirklich machen. Beide Videos will ich dir einmal da um ein und schaue dieses Video ruhig gerne zu Ende. Wir blenden die auch nochmal am Ende des Videos ein. Aber am Ende des Tages ist es ja auch ganz, ganz wichtig, dass man auch mal anspricht.

Warum funktioniert das und wann funktioniert das? Weil das ist ja das, was ganz, ganz viele Leute interessiert. Denn ich bekomme ganz oft die eine Frage: Geht das auch bei mir oder macht das bei mir Sinn? Und mit dieser Frage beschäftigen wir uns in diesem Video. Um zu verstehen, wann All On 4 überhaupt Sinn ergibt, müssen wir eine Sache klären. Für wen ist das Konzept gedacht und was möchte man damit erreichen? Kurzum, man will Menschen, die ihre letzten Zähne verlieren oder seit kurzem zahnlos sind, innerhalb eines Tages wieder mit festen Zähnen versorgen.

weiterlesen

Das ist das, was dieses Konzept erreichen möchte. Und das geschieht auf vier bis sechs Implantaten in einer Sitzung. Manchmal werden auch die letzten Zähne in dieser Sitzung gezogen. So, und das ist wichtig, weil wir kriegen ganz, ganz oft Anfragen von Patienten, bei denen noch gesunde Zähne erhalten werden können. Das heißt, die denken, All On 4 ist ein Konzept, das auch bei Zähnen, die noch erhalten werden sollen, funktioniert. Und ja, hier ist dieses Konzept auf jeden Fall nicht anwendbar.

Das heißt, wenn ich z.B. eine Freind Lücke habe z.B. ich habe noch die Zähne vom Eckzahn bis zum Eckzahn und ich möchte ihm hinterher im Bereich Implantate, dann ist All On 4 nicht das richtige Konzept, weil das ein rein Implantat getragenes Konzept für Zahnlose ist. Da würde man dann im Prinzip Implantate setzen und feste Brücken drauf machen. Und es ist auch nicht geeignet, wenn eine Prothese bereits vorhanden ist und diese zumindest toleriert wird. Das heißt, wenn ich schon länger zahnlos bin, macht es wenig Sinn, ein All On 4 Konzept zu machen, weil man möchte ja im Prinzip diesen Vorteil, dass man ja gar keine Prothese braucht, nutzen.

Und wenn man schon eine Prothese hatten sich daran gewöhnt hat, dann toleriert man meistens auch die normale einTeil Zeit von 3 bis 6 Monaten. Bei Implantaten und dann können die Implantate halt einfach gesetzt werden und die können in Ruhe unter der Schleimhaut sozusagen in den Knochen einhüllen. So, das war’s jetzt erst einmal zur reinen Sinnfrage. So, jetzt kommt aber die zweite Frage Wann ist es möglich? Ja, also wenn ich jetzt diese sage ich mal, ich bin zahnlos oder ich, ich, ich, ich muss zahnlos werden, weil meine Zähne eben leider zerstört sind und raus müssen oder locker.

Jetzt ist ja dann die Frage jetzt wäre ich theoretisch qualifiziert für All On 4 oder für feste Zähne an einem Tag. Und jetzt müssen wir einmal klären, wann geht’s? Und drei Voraussetzungen sind essentiell dass es klappen kann. Erstens Es dürfen keine großen aktiven Entzündungen im Kiefer sein. Das bedeutet, wenn du zum Beispiel Zysten an den S10 hast oder eitrige Defekte, dann sind das eben keine guten Voraussetzungen, um direkt Implantate reinzusetzen, die dann auch noch sofort versorgt werden.

Es ist ja noch sozusagen eine eine stärkere Belastung für die Implantat. Die haben ja nicht einmal die Ruhe. Und da die in den Kiefer zu inserieren, das würde die Komplikationen Rate ja sehr, sehr stark erhöhen. Und in diesem Fall müsste der Knochen erst abheilen. Das heißt, man kann diese Zähne ziehen. Kann das abheilen lassen. Und nach drei Monaten oder vier Monaten, je nachdem, wie groß diese Zysten waren oder wie stark diese Entzündung ausgeprägt waren werden, dann wäre es natürlich theoretisch trotzdem möglich, wenn es dann noch gewünscht wird, dieses All On 4 Konzept zu machen.

Aber dann hat man ja meistens schon drei, vier Monate mit einer Prothese verbracht und dementsprechend häufig wird dann doch der Weg gewählt, dass man dann das direkt sag, ich mal dann die Implantate setzt und erst einmal einen heilen lässt. So, und dann gibt’s noch zwei weitere Voraussetzungen, nämlich erstens es muss genügend Knochen vorhanden sein. Also das heißt, wir müssen eine ausreichend dimensionierte Knochen Dimension haben rund um die Implantate, damit wir an den richtigen Stellen setzen können. Also die Knochen muss auch noch an den richtigen Stellen da sein.

Weil wenn der Knochen schmal ist, wenn er nur niedrig ist. Also sprich, wenn ich nur eine geringe Resthöhe habe, dann wird’s einfach schwer. Und dann müssen wir Knochen aufbauen. Und wenn wir Knochen aufbauen müssen, dann ist dieses All On 4 Konzept plötzlich nicht mehr das Richtige, weil wir ja diese Implantat sofort belasten wollen. Und die sind dann sozusagen offen und der Knochen Aufbau würde dann nicht gut heilen. So, und hier müssen wir ja natürlich auch aus statischen Gründen darauf achten, dass sie, dass die Implantate an die richtigen Stellen kommen.

Das heißt, ich kann jetzt nicht sagen, Hauptsache ich habe genug Knochen für vier Implantate irgendwo, sondern wir müssen die Implantate schon an den dementsprechenden stellen. Das ist die Position 5, 3, 3 5 oder 5 2 2 5 um dann ein großes Abstützung Viereck zu haben, um dann auch dementsprechend diesen Zahn Kranz bis zum 6h irgendwann später Versorgung zu können. Und ja, das ist so der zweite Grund. Dritter Grund der Knochen muss nicht nur da sein.

Sondern er muss auch noch eine ausreichende Dichte haben. Was bedeutet das? Im Endeffekt ist Knochen nicht gleich Knochen. Knochen kann sehr kompakt sein, z.B. wenn du jetzt deinen Unterschenkel Knochen nehmen würdest. Dein Schienbein z.B. ist sehr, sehr kompakt und hart. Wenn man da vortritt, dann tut es zwar weh, aber da rein zu bohren ist extrem schwierig, weil der die Natur hat gemerkt, da kommt es mal häufiger was gegen und dementsprechend ist das sehr sehr hart.

Und dann gibt es ja sehr weichen Knochen. Den hab ich z.B. häufig im Oberkiefer Seitenzahnbereich und das kann dazu führen, dass die Implantate zwar in den Knochen gesetzt werden können, aber nicht fest drin sitzen. Und man spricht da von dem Begriff primär Stabilität. Und diese primäre Stabilität sollte mindestens 30 Newton Zentimeter erreichen. Das heißt, das Implantat wird mit einer sogenannten Ratsche eingedreht oder mit einer mit einem Drehmoment einbringe. Das kann auch maschinell sein. Und ja, diese 30 Minuten Zentimetern, die sollte ich an jedem von diesen vier Implantaten erreichen.

Besser ist sogar noch ein bisschen mehr. Besser werden sogar 40 oder 50 Zentimeter. Weil wenn diese Implantate mit 50 Zentimeter z.B. im Knochen sitzen, bedeutet das, dass sie unter Belastung nicht wackeln. Und mit Wackeln meine ich gar nicht mal so sehr das Makro, sondern dass sie nicht mal eine Micro Beweglichkeit haben. Und auch dieses diese Kaufkraft, die immer kommen wird, auch wenn man eigentlich ja wo man die Implantat nicht belasten darf. Aber man belastet sie irgendwie ja trotzdem, z.B. nachts.

Vielleicht knirsch du und dementsprechend musst du im Prinzip diese primäre Stabilität im Knochen haben, um ein All On 4 Konzept auch mit einer mit einer guten Prognose auch durchführen zu können. Und es ist auch für die Einholung essentiell wichtig. Denn ja, wenn wenn die Implantate eine Mikrobe Wirklichkeit haben, dann werden die mit der Zeit sich nicht nur nicht festigen, sondern sie werden sogar sich lockern. Und irgendwann, ja dann hast du die irgendwie in der Hand. Das heißt, nach 4 5 Monaten schreibst sind die pathetische ja sag ich mal Versorgung ab.

Und dann hast du, wenn du Pech hast, ein oder zwei Implantate in der Hand, weil die ja überhaupt nicht aktiv integriert sind. Und ja, da steht einer Versorgung mit einem All On 4 Konzept oder einem ähnlichen Konzept festsetzen an einem Tag. Ja, da gibt’s mittlerweile ja mehrere Konzepte. Das würde dem Ganzen im Weg stehen. Ansonsten ist es eine geniale Sache und wir haben da schon richtig tolle Transformationen erreicht. Das heißt, es ist schon in relativ vielen Fällen möglich.

Und wenn du sehen willst, was möglich ist, dann empfehle ich dir unsere beiden Videos, die gleich rechts erscheinen. Und da kannst du schauen, wie das dann im Endeffekt vom ganzen Workflow, vom ganzen Vorgehen her funktioniert. Ja und wenn ihr das Video gefallen hat und geholfen hat, dann freue ich mich natürlich über dein Abonnement und einen Daumen nach oben. Der tut nicht weh, da verlierst du nichts, wenn du uns den gibst. Und dann sehen wir uns vielleicht im nächsten Video oder bei uns im Implantatzentrum Herne.


E-Mail


WhatsApp


Anrufen


Termin