Miniimplantate

Spezialisten für Implantologie in Herne

Im Gegensatz zu herkömmlichen Implantaten handelt es sich hierbei um einteilige Elemente mit einem Durchmesser von nur 1,8 – 2,5 Millimetern. An ihrer Spitze befindet sich ein kugelförmiger Kopf, der nach erfolgter Behandlung aus dem Zahnfleisch herausragt. Als Material gelangt in der Regel eine preisgünstige Legierung aus Titan zum Einsatz. Miniimplantate ermöglichen eine bessere Befestigung von Prothesen, was sich wiederum positiv auf die Kau- und Sprachfunktion auswirkt. Der Zahnersatz sitzt wackelfrei und erzeugt keine Druckstellen mehr. Eine vorhandene Prothese kann an die neuen Verankerungselemente angepasst werden. Empfohlen werden im Oberkiefer vier sowie im Unterkiefer sechs Befestigungspunkte

Die kleinen Implantate eignen sich auch zur Verankerung von Teilprothesen, jedoch nicht für fest sitzenden Zahnersatz. Aufgrund ihrer geringen Größe lassen sie sich darüber hinaus in schmalen Lücken im Bereich der Vorderzähne einsetzen, vor allem im Unterkiefer. Auch im Rahmen der der Versorgung mit herkömmlichen Implantaten können sie als Übergangslösung dienen, bis ihre Nachfolger fest im Kiefer verwachsen sind. Anschließend lassen sie sich durch Herausschrauben einfach wieder entfernen.

Implantatzentrum Herne

Ihr Spezialist für Zahnimplantate

Implantatzentrum Herne

Dr. Stefan Helka

Wer kann von Miniimplantaten profitieren?

Die Zielgruppe umfasst sowohl Menschen mit unvollständigem Gebiss als auch komplett zahnlose Patienten. Die kleinen Sockelelemente eignen sich besonders für Patienten, bei denen sich eine Versorgung mit normalen Implantaten als schwierig erweist. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Personen, die eine Behandlung mit herkömmlichen Implantaten aufgrund

  • der Höhe der Kosten,
  • der gesundheitlichen Situation
  • der langen Behandlungsdauer oder
  • aus Angst vor der Behandlung

ablehnen. Besonders bei Patienten mit stark abgebautem Kieferknochen kommen Miniimplantate als Alternative in Frage. Sie ersparen sich auf diese Weise einen aufwendigen und als unangenehm empfundenen Knochenaufbau.

Welche Kosten entstehen für die Behandlung und wie werden sie abgerechnet?

Zunächst einmal sind Miniimplantate deutlich günstiger als herkömmliche Implantate. Pro Element ist mit Kosten von 1200 – 1800 Euro zu rechnen. In der Regel erfordert die Befestigung einer Prothese pro Kiefer den Einsatz von 4-6 Miniimplantaten. In diesem Fall belaufen sich die Gesamtkosten auf etwa 2500 – 4000 Euro. Aufgrund der vergleichsweise einfachen Behandlungsmethode müssen die Patienten beim Zahnarzthonorar selten mit Kostensteigerungen durch erhöhte Faktoren rechnen.

Implantate gehören grundsätzlich nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Diese leisten zwar einen Festzuschuss für Zahnersatz – er deckt allerdings nur einen Teil der entstehenden Kosten ab. Bei privat versicherte Patienten oder Inhabern einer Zusatzversicherung richtet sich die Höhe der Erstattung nach den Bestimmungen des vereinbarten Tarifes.

Ablauf der Behandlung

Der Zahnarzt bohrt unter lokaler Betäubung mittels eines winzigen Gerätes Löcher in die vorgesehenen Positionen im Kieferknochen. Anschließend werden die Zahnimplantate eingeschraubt. Diese Art der Behandlung verursacht nur kleine Wunden. Eine Öffnung des Zahnfleisches ist in der Regel nicht erforderlich, was die Wahrscheinlichkeit von Schmerzen nach der Operation vermindert.

Die Anpassung des Zahnersatzes erfolgt in der gleichen Sitzung. Anschließend kann der Patient direkt wieder essen. Es dauert allerdings bis zu sechs Monate, bis die Verankerung vollständig mit dem Kiefernknochen verwachsen ist. Bis dahin sollte man von einer übermäßigen Beanspruchung des Zahnersatzes absehen. Sofern eine sofortige Belastung einer Prothese noch nicht möglich ist, gleicht der Zahnarzt diesen Umstand durch eine vorübergehende Unterfütterung aus.

Welche Vorteile besitzen Miniimplantate?

Die einteiligen Miniimplantate lassen sich ohne größere Operation in den Kieferknochen einschrauben. Sie passen aufgrund ihrer geringen Größe auch in schmale und dünne Kieferknochen. Auf diese Weise lässt sich ein aufwendiger Knochenaufbau vermeiden. Durch den schonenden und kurzen Eingriff kann der Patient mit einer schnellen Wundheilung rechnen. Die eigentliche Behandlung findet in einer Sitzung statt. Der Zahnersatz ist in vielen Fällen sofort einsatzbereit, auch wenn man sich bis zur vollen Belastbarkeit noch ein paar Monate gedulden muss.

Zahnersatz lässt sich zukünftig zum Säubern bequem herausnehmen und wieder einsetzen. Er wird – ähnlich wie Druckknöpfe – einfach durch Einklicken auf die Implantatköpfe befestigt. Aufgrund des festen Haltes ihrer dritten Zähne brauchen Prothesenträger bei der Auswahl ihrer Speisen keine Einschränkungen zu beachten. Dies führt zu einer höheren Lebensqualität und beugt Mangelernährung vor. In kleinen Lücken im Vorderzahn-Bereich bietet die Versorgung durch Miniimplantate übrigens ebenfalls Vorteile. Aufgrund ihrer geringen Größe besteht ein geringeres Risiko, benachbarte Zahnwurzeln während des Eingriffs zu verletzten.

Welche Nachteile besitzen Miniimplantate?

Sie eignen sich – außer im Frontzahnbereich – nicht für die Befestigung von einzelnen Zähnen und Brücken. Gegenüber einer herkömmlichen Implantatversorgung bieten sie einen geringeren Halt und geringere Stabilität. Unter Belastung lässt sich trotz sorgfältiger Verarbeitung ein minimales Wackeln nicht ausschließen.

Welche Risiken gibt es?

Bisher existieren keine Langzeitstudien über die Haltbarkeit der kleinen Zahnimplantate. In seltenen Fällen kann eine Unverträglichkeit gegenüber der verwendeten Titan-Legierung auftreten. Wie bei allen operativen Eingriffen besteht weiterhin auch bei der Implantatversorgung das Risiko einer verzögerten Wundheilung oder von Infektionen. Dies gilt in verstärktem Maß für Raucher. Für eine Implantatversorgung sollte man auf jeden Fall einen Zahnarzt wählen, der für diese Form der Behandlung sowohl über die nötige Qualifikation als auch über eine ausreichende Erfahrung verfügt.

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Mini-Implantate vs. normale Implantate! Was musst du unbedingt zu diesem Thema wissen?

Implantatzentrum Herne
Inhalt des Videos:

Können Miniimplantate normale Implantate 1:1 ersetzen? Diese spannende Frage beantworten wir in dieser Folge Implatalk. Ganz viel Spaß! Mein Name ist Dr. Stefan Helka und wie einige von euch wissen, bin ich Spezialist für Dental Implantologie und ich bekomme häufig von Patienten die Frage Können wir nicht Miniimplantate machen? Das haben die meistens irgendwo im Internet gesehen oder haben das von Freunden gehört, dass das möglich ist. Und ich möchte heute einmal so ein bisschen erklären, wann Miniimplantate sinnvoll sein können, wann sie es nicht sind und was man bei Miniimplantaten beachten muss.

Das Motiv hinter der Frage gehen Miniimplantate bei mir ist im Endeffekt natürlich meistens der Preis. Dünne Implantate sind günstiger, der chirurgische Eingriffe ist weniger aufwendig und dementsprechend ist das ganze natürlich dann für den Endverbraucher ja im Preis einfach billiger. Das zweite Motiv ist aber häufig auch der fehlende Knochen. Viele scheuen sich davor, Knochen aufbauen zu lassen, weil sie da Schauergeschichten gehört haben und dementsprechend werden dann eben Miniimplantate angefragt. Gut, also gehen wir mal in die Thematik rein und schauen uns das mal an.

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Was ist ein Mini Implantat überhaupt? Naja, wir blenden die hier jetzt einmal so ein Mini Implantat ein und da siehst du, dass dieses Miniimplantat erst einmal Mini Implantat heißt, weil es natürlich einen reduzierten Durchmesser hat. Ja, da gibt es noch eine Einteilung im Prinzip. Es gibt sowohl einteilige Miniimplantate als auch zweiteilige Miniimplantate. Das bedeutet ein einteilige Mini Implantat hat auch schon den Prothetik Aufbau obendrauf und ein zweiteiligen Miniimplantat ist im Prinzip so aufgebaut wie ein großes Implantat, nur eben mit einem reduzierten Durchmesser.

Ja, schauen wir uns am Anfang mal die Vorteile von Miniimplantaten an der erste hab ich ja gerade schon einmal genannt. Ist natürlich der Preis. D.h. sowohl die Schraube an sich als auch der chirurgischer Eingriff ist natürlich günstiger, weil man nicht so viel bohren muss und weil die OP einfach schneller geht. Zweiter Vorteil Es ist weniger chirurgische Expertise für den Behandler notwendig, weil wenn ich so ein kleines Implantat habe, das kriege ich schon irgendwie da rein, da hab ich nicht so das Risiko, dass ich den Knochen auf der einen oder anderen Seite perforieren bzw.

durch bohre und dann irgendwo rauskomme. Und zum anderen muss man natürlich nicht so darauf achten, dass man vorher viel Knochen aufbaut, sondern man kann das Implantat einfach das Loch bohren und dann eben reinsetzen. Dritter Vorteil Es ist kein Knochen Aufbau erforderlich. Nochmal explizit und der vierte Vorteil ist. Dadurch wird es natürlich für den Patienten auch weniger invasiv und aufwändig im Sinne von es gibt meistens etwas weniger Schwellung. Man muss das nicht so weit aufklappen und dementsprechend ist man nach einigen Tagen bereits wieder bei 100 prozent so.

. Das alleine würde wahrscheinlich schon viele von euch sagen. Reicht ja, um Mandy Implantate eigentlich als ausschließliche Variante zu nehmen. Das Problem ist, es gibt einige sehr sehr schwerwiegende Nachteile beim Miniimplantaten und da gehen wir jetzt einmal so durch und das macht es dann eben auch für viele Fälle schwer bis unmöglich diese Miniimplantate wirklich sinnvoll zu nutzen. Der erste Nachteil ich hab bei einteilige Miniimplantaten eben diesen Aufbau schon drauf und dementsprechend muss ich diesen Aufbau auch nutzen.

Das ist in den meisten Fällen sogenannter Kugelkopf. Den sieht man ja hier nochmal und manchmal hat man auch sogenannte Loca Toren. Wir haben nochmal so eine eigene Folge Implatalk da gehts nur um das Thema Locator. Wenn ich das interessiert. Aber das schränkt natürlich meine Nutzung dieser Miniimplantate auf herausnehmen Zahn Zahnersatz ein, weil ich auf dem Mini Implantat. Wenn es einteilige ist eben nichts mehr verschrauben kann, sondern ich hab eben diesen festen Kugelkopf und da kommt dann eben eine Prothese drauf.

Zweitens die Prothetik wird dadurch natürlich nicht mehr austauschbar bzw. auf Implantat Seite. Wenn der Kugelkopf kaputt geht, dann muss das ganze Implantat raus und ich kann nicht einen neuen Kugelkopf auf das Implantat drauf schrauben, was bei normalen Implantaten geht. D.h. Dieser Verschleiß beim Kugelkopf führt irgendwann dazu, dass nicht nur der Kugelkopf ausgetauscht werden muss, sondern das ganze Implantat. Und das ist dann wiederum ziemlich aufwendig. Dritter Nachteil Durch den geringeren Durchmesser bekommt der Knochen mehr Kraft pro Fläche.

Das heißt, dadurch, dass ich Miniimplantate habe, kaue ich ja nicht weniger und nicht weniger oft. Dementsprechend bekommt so ein Implantat, wenn es weniger Fläche hat, die gleiche Kaufkraft von oben und muss über diese geringere Fläche die Kraft auf den Knochen abgeben. Und das führt eben häufig dazu, dass der Knochen überlastet wird. Punktuell und Überlastung führt zu Knochen, Abbau und Knochen. Abbau führt zu einer schlechteren Überlebensrate des Implantat. Dies, weil wenn irgendwann zu viel Knochen fehlt, wird das Implantat locker, löst sich die Zahnfleischtasche, werden immer tiefer oder die Implantat Taschen werden immer tiefer.

Und dann habe ich irgendwann eine Perihel Entities. Und wenn das dann weitergeht, dann löst sich irgendwann das Implantat und ist dann im Knochen eben nicht mehr fest. Ja, und das führt uns dann zu vierten substanziellen, zum vierten substanziellen Nachteil. Das ist die sogenannte nicht gedeckte Einteilung. Das heißt, wenn ich so ein Implantat setze normalerweise kann ich das. Eine Schraube drauf schrauben, dann nehme ich das so und das Implantat hat erst einmal drei bis vier Monate Zeit, wirklich in den Knochen einzuteilen, und es ist deshalb so wichtig, weil der Knochen ein biologisches System ist, was natürlich durch die OP erst mal zerstört wird, belastet wird und sich dann in den Monaten danach erst wieder aufbauen muss.

Wenn ich das allerdings nicht beachte und ich habe zuviel Belastung auf diesem gerade frisch gesetzten Implantat, ja, dann habe ich natürlich eben einen sehr sehr schnellen Knochen Abbau und manchmal sogar gar nicht erst eine Ostia Integration. Also gar nicht erst ein Einbauen des Mini Implantat es in den Kiefer und dadurch, dass dieser Kugelkopf eben leider von vornherein fest ist und aus dem ich aus der Schleimhaut raus guckt, kann ich es nicht zunehmen und ich muss es sofort belasten und das führt dann zu erhöhten Verlust.

Traten ja gerade im Oberkiefer. Fünftens geringerer Durchmesser führt natürlich automatisch auch zu einem erhöhten Fraktur Risiko. Auch hier haben wir bereits einmal ein Video online gestellt. Da rede ich darüber, wie ein Implantat brechen kann oder ob es nicht brechen kann. Aber ganz kurz abgerissen. Je geringer der Durchmesser natürlich, umso höher ist das Risiko für eine Fraktur. Ja, was schließen wir daraus im Endeffekt? Wann kann ich meine Implantate nutzen und wann nicht? Ja, das waren ja jetzt erstmal nur Vor und Nachteile.

Aber im Prinzip kann man sagen für generelle Indikationen h. für einzelne Zahnersatz, für festsitzenden Zahnersatz und bei jüngeren Menschen, die wirklich einen herausnehme waren, aber gut und lange festsitzenden Zahnersatz haben wollen, sind Miniimplantate keine gute Alternative. Es gibt aber dennoch zwei Fälle, in denen Miniimplantate durchaus Sinn machen. Und das sind die folgenden beiden. Erstens alte Menschen oder ältere Menschen, die sehr wenig Knochen haben. Hier haben wir häufig nicht die Möglichkeit oder da möchte man den ja diesen älteren Herrschaften natürlich keinen extrem aufwendigen chirurgischen Eingriff zum Knochen Aufbau zumuten.

Und da geht man dann eben den etwas einfacheren Weg und setzt Miniimplantate um zumindest deren herausnehme Versorgung gut am Kiefer zu verankern, sodass sie wieder eine höhere Lebensqualität haben können. Und die zweite Möglichkeit ist natürlich, wenn ich diese Miniimplantate als provisorische Versorgung nutze. Das heißt ich setze sowieso vielleicht richtige Implantate z.B. 4 Stück und ich möchte aber weil alle Zähne vorher gezogen werden mussten mit den Miniimplantaten schon in der Übergangsphase einen hinreichend guten Halt erzielen. Dann kann es durchaus sinnvoll sein Miniimplantate einzusetzen.

Die werden dann in der Regel aber nach dem Eingriff dann doch wieder entfernt. Ja, ich hoffe ich konnte dir so ein bisschen einen Einblick in die Welt der Miniimplantate bieten. Wenn du da noch weitere Fragen dazu hast, dann schreib uns das doch in die Kommentare. Gib uns doch ein Abo für unseren Kanal, wenn dir das, was du hier so lernst gefällt, wenn dich das weiterbringt. Und ich freue mich natürlich wie immer darauf, die nächste Woche wiederzusehen und wünsche dir eine gute Zeit.

Bis dahin euer Dr. Stefan Helka. Tschüss!


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